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Kundenmeinungen:

Clara M., Osnabrück:

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Grabmale: Bestattung in Bremen

Bremen besteht zum einen aus der Stadt Bremen und zum anderen aus Bremerhaven, einer Stadt, die etwa 60 Kilometer von Bremen entfernt liegt. Bremen beherbergt als zehntgrößte Stadt Deutschlands derzeit rund 546.450 Einwohner. Um all diesen Einwohnern irgendwann einmal eine letzte Ruhestätte zu verschaffen, die den persönlichen Vorstellungen entspricht, verfügt Bremen über insgesamt 13 Friedhöfe. Auf diesen finden sich zahlreiche Gräber, die mit teilweise aufwendig hergestellten Grabsteinen versehen sind. Auch Grabmale findet man in einer erheblichen Vielzahl. Sämtliche dieser „Denkmäler“ sind aus Natursteinen hergestellt und müssen den Vorschriften der jeweiligen Friedhofsordnung entsprechen.

Zu den Friedhöfen der evangelisch reformierten Gemeinde gehören folgende Anlagen: Rekum, Rönnebeck, Blumenthal. Die Erstgenannten sind jeweils mit einer Kapelle ausgestattet, während es auf dem Friedhof Blumenthal eine Kirche gibt. Auf evangelischen Ruhestätten sind verschiedene Grabsteine gestattet. Am besten informiert man sich vor der Beauftragung des Steinmetzes darüber, welche Möglichkeiten genutzt werden können.

Auf den zahlreichen städtischen Friedhöfen kann sich jeder begraben lassen, der nicht religiös ist. Anlagen der Stadt sind beispielsweise der Waldfriedhof Blumenthal mit einer kleinen Kapelle oder Neu-Aumund, wo es ebenfalls eine Kapelle gibt. Der Friedhof Gröpelingen ist sehr klein gehalten, hat aber durchaus einen ganz besonderen Charme, den sich viele für ihre letzte Ruhe wünschen. Weitere städtische Anlagen, auf denen man in Sachen Grabsteine gute Auswahlmöglichkeiten hat, sind: der Waller Friedhof sowie die Friedhöfe Riensberg, Hastedt, Osterholz, Hemelingen, Mahndorf, Woltmershausen, Huchting, Buntenton und Huckelriede. Welche Grabmale und Grabsteine auf diesen Friedhöfen verwendet werden dürfen, kann der Bestatter beantworten und auch der Steinmetz kann um Rat gefragt werden.

Auf dem katholischen Friedhof in Blumenthal, auf dessen Gelände sich eine Kapelle befindet, werden Menschen bestattet, die dem katholischen Glauben angehören. Zwei evangelisch-lutherische Friedhöfe liegen ebenfalls im Stadtgebiet Bremen. Hierbei handelt es sich um den Friedhof in Seehausen und um das Areal „Am Goldenweg“. Angehörige des jüdischen Glaubens haben die Möglichkeit, sich auf dem Neuen jüdischen Friedhof oder auf dem Friedhof an der Deichbruchstraße beerdigen zu lassen. Welche Vorschriften an diesen Begräbnisstätten hinsichtlich Grabsteinen und Grabmalen herrschen, kann bei der Friedhofsverwaltung erfragt werden.

Zahlreiche weitere Friedhöfe gehören zur evangelischen Gemeinde. So können sich Menschen mit diesem Glauben auf dem Friedhof Vegesack, aber auch in Alt-Aumund und Grohne, sowie Lesum beisetzen lassen. Alle Friedhöfe verfügen über eine Kapelle. Die Friedhöfe Grambke, Mittelsbüren, Wasserhost, Oslebshausen, Horn, Bordfeld, Oberneuland, Arbergen, Rablinghausen, Arsten und der Friedhof der St. Georg-Kirche gehören ebenfalls zur evangelischen Gemeinde.

Auf sämtlichen Friedhöfen Bremens findet man eine große Anzahl stehender Grabsteine, die bevorzugt verwendet werden. Dies hat zwei Gründe. Zum einen sacken sie im Vergleich zu einem liegenden Grabstein nur selten ab und zum anderen bieten sie eine Menge Platz, um Verzierungen draufzubringen und Schriften einzumeißeln, die an den Verstorbenen erinnern sollen. Dennoch werden auch liegende Grabsteine gern verwendet, ebenso wie Wiesensteine. Was letztendlich in den Grabstein eingeprägt werden soll, entscheiden die Hinterbliebenen, die sich um die Bestattung kümmern. Es sei denn, der Verstorbene selbst hat sich schon zu Lebzeiten mit seinem Tod auseinandergesetzt und einen Grabstein organisiert.

Hinsichtlich der Grabmale gibt es verschiedene Varianten. Auf den meisten Friedhöfen dürfen diese ohne Weiteres verwendet werden. Allerdings muss man sich auch hierbei an die Gestaltungsvorschriften des jeweiligen Friedhofs halten. Diese ergeben sich aus der Friedhofsordnung und können bei der zuständigen Verwaltung, dem Bestatter oder dem Steinmetz erfragt werden.